Zeitgeist Gears of Revolution

Die Prophezeiungen des Sky Seers

Ein wilder Kampf begann, sobald die gepanzerten Jaguare aus dem Brunnen und aus den eisernen Kreisgebilden der Tänzer gesprungen waren. Leider war die Warnung der anderen für Jocelyne Lemaire und Jean Lemaire zu spät gekommen beziehungsweise es blieb nicht genug Zeit, um zu reagieren. Von drei Seiten stürzten sich sechs der aufgerüsteten Jaguare sowie die Tänzer auf die Bühne, die sich als Skelette herausstellten, und es war ein wildes Gemetzel. Währenddessen versuchte die Menge, von der Bühne wegzukommen und eine Massenpanik entstand, in der die anderen Mitglieder des RHC sich gehörig anstrengen mussten, gegen den Strom anzukämpfen, um nach vorne zu gelangen. Manchen gelang dies besser als anderen.
Am Rande der Menge prügelten Männer mit Bowler Hats auf die Polizisten ein und weitere wollten ebenfalls zur Mitte des Platzes kommen, wurden aber in Kämpfe mit heranstürmenden Dockers verwickelt. Es war ein einziges Chaos. Auf der Bühne wurde währenddessen weiterhin aufeinander eingehackt und schon bald hatte niemand mehr einen Überblick in dem Wirrwarr an Fleisch, Blut, rigoros herausgerissenen Panzerplatten und Knochenhaufen. Auch der Neffe des Sky Seers verteidigte sich gut mit, doch schon schnell wurde klar, dass das Ganze für den alten Mann einfach zu viel war. Er gab zwar sein Bestes, seine beiden Leibwachen noch zu heilen, doch als er merkte, wie ihm die Lebensgeister entwichen, griff er nach Jocelynes Hand und übertrug ihr in seinem epischen letzten Atemzug eine Reihe an Visionen, die er eigentlich zum heutigen Anlass hatte unters Volk bringen wollen:

Ich sah eine dunkle Figur auf Cauldron Hill, die Stadt überschattend.
Die Sonne ging unter und ihr Schatten fiel über Parity Lake in nordwestliche
Richtung aufs Meer hinaus bis hinter den Horizont. Er wurde in unserer
Stadt geboren, aber sein ultimatives Ziel liegt woanders. Und obwohl sich Dinge in
seinem Schatten bewegen, bewegte sich sein Schatten bevor er es tat, denn
er war zwar mächtig, doch andere kontrollierten ihn.

Ich sah Rauch sein Gesicht verhüllen, denn durch die Industrie wurde er
mächtig. In meiner Vision jagte ihn ein König auf Meer hinaus und besiegte
ihn indem er ihn von seinem Schatten abschnitt. Aber der Kessel war schon
zerschmettert und Tausende ertranken und wurden von seinem Strudel verschlungen.

Ich sah drei Vögel in Flammen auf dem Gipfel, der erste aus schwarzer Seide,
der zweite aus schwarzem Stahl, beide weinten Blut. Der dritte aber war aus Sternen
gemacht und er sang in vielen Sprachen.

Ich sage euch dies: Cauldron Hill ist nicht sicher. Zweifach wird von dort
Gefahr kommen und zweimal werden wir getäuscht und glauben das es sicher ist
zurückzukommen. Aber wir müssen diesen Platz meiden und dürfen uns
nicht täuschen lassen. Ich habe veranlasst allen die es wollen in den
Cloudwoods Schutz zu gewähren bis die Gefahr vorüber ist.

Auch gab er ihr einen Teil weiter, der nur für die Mitglieder des RHC bestimmt sein sollte, da er sich über die Bedeutung dieser Visionen selbst noch nicht im Klaren war:

Eine Frau saß auf einer Ledercoach in einem Wartezimmer umgeben
von roten Umhängen. Sie hielt eine goldene Münze in ihrer Hand
und lies sie über den Rücken ihrer Finger tanzen. Eine Spitzhacke
lehnte an der Coach. Ich fragte sie worauf sie wartet und sie
sprach zu mir in einer Sprache die ich nicht kannte:
“Der Platz zu dem ich gehe ist noch nicht hier”

Ein Trompeter trug eine Laterne auf die Bühne eines verdunkelten
Theaters und das Publikum applaudierte und entzündete eigene Laternen.
Aber es wurde nie hell genug, dass der Trompeter die Gesichter des Publikums
sehen konnte.

Ein Mann riss sich selbst in zwei Teile. Die beiden Zwillingshälften
kämpften um eine Frau und rissen sie in drei Stücke, die wegrannten.
Mäuse erschienen und rannten um die Zwillinge herum, sammelten Käse
der zwischen Eisenbahnschienen lag. Ein Zug fuhr an mir vorbei ohne
Zugführer. In der Ferne entgleiste er und tötete zwei der Frauendrillinge.
Nur welche der drei überlebte weiß ich nicht.

Ein Mann der einen bronzenen Stab mit drei Schlüssellöchern trug
wurde von Schwertern, Pfeilen und Feuer angegriffen, aber nichts konnte
ihn töten. Er zog seine Gewänder aus und hatte darunter ein Tigerfell.
Um ihn herum vielen die Sterne vom Himmel. Dann war der Himmel dunkel
und wenn die Sonne aufgehen sollte, war alles nur in ein bleiches
Zwielicht getaucht.

Schlussendlich ein Tyrann und Mörder in einem Gefängnis, hing von zwölf
Ketten. Haken hatten seine Füße, seine Beine, seine Waden, Schultern,
Arme und Hände durchbohrt. Aber der 13. Haken der seinen Mund verschließen
sollte war lose und schwang in einem Wind, der von einer Karte flüsterte,
die überall hin führte.

Benommen von dem Wissen, das sie in diesem kurzen Augenblick erlangt hatte, konnte auch sie den nächsten Schlägen nicht mehr standhalten und ging zu Boden, doch Jean verteidigte weiterhin tapfer die Stellung und endlich hatten auch die restlichen RHC-Mitglieder sich weit genug vorgekämpft und konnten die restlichen Gegner mit erledigen. Man peppelte die Verletzten wieder auf, nahm sich eine Brustplatte und ein Halsband der aufgerüsteten Jaguare als Beweisstück und zur weiteren Untersuchung mit, und entschied, sich erstmal in das Hauptquartier zurückzuziehen, um die Vorgesetzten zumindest teilweise einzuweihen und nächste Schritte zu überlegen.

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Berichts-Entwurf VA (Verdeckte Aktion) "Grinsender Greif"
Fortführung der Aktennotiz von Charlotte Wickham, Const. (RHC) (Dok.Nr. RHC-00815-23A-4711-42)

Die in Gewahrsam genommenen Schmuggler waren: Guiseppe, Luigi, Dion. Nachname jeweils unbekannt.
Unter Einsatz der SpAbs (SpecialAbilities) der RHC-Truppe gelang es, folgende Informationen über die geplante Schmuggelaktion zu erlangen:
1. Schmuggel findet/fand heute abend statt
2. getauscht werden sollten das Geld gegen zwei Kisten mit Zauberstäben
3. das Schmuggelschiff ist aus Chrysilir mit dem Namen “Grinsender Greif”
4. die zur gegenseitigen Identifikation auszutauschenden optischen und akustischen Signale
5. der Name des Kapitäns (weiblich) der “Grinsenden Greif”: Banda
6. weitere Planung nach Übernahme der Kisten: Lagern am Pier warten, auf einen Boten, der einen noch nicht bekannten Treffpunkt am Stray River kundtun würde.

Mit Hilfe des Gefangenen “Guiseppe” gelang es, den Schmuggel als “VE” (Verdeckte Ermittler) durchzuführen. In Abwägung des höheren Rechtsgutes wurde a) die “Grinsende Greif” und deren Besatzung nicht in Gewahrsam genommen und b) Guiseppe unter Anwendung des § 46b StGB i.V.m. § 127 Abs. 2 StPO nicht festgesetzt.

Eine Auflistung der Wirkmittel der beschlagnahmten Zauberstäbe ist der Anlage zu entnehmen.

Nachdem eine Nachricht für Jack Jones, Const. (RHC), abgegeben wurde, in der er von einem “Itchy” um ein Treffen zur Mittagszeit im “Besoffenen Bären” (Lokalität bekannt) gebeten wurde. Dieser führte uns zu der Felsenkirche, damit wir dort Dr. Recklinghausen vernehmen konnten. Die Vernehmung konnte jedoch nicht kontrolliert begonnen bzw. beendet werden, da wir von Dunkelheit(en) angegriffen wurden.

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Operation Schmuggler-Stop am Family Wharf
Aktennotiz von Charlotte Wickham

Wie geplant startete der Einsatz zur Verhinderung der Schmuggel-Aktion um 22:00 von der Landseite, wobei Irene Watson und Skye Temple sich bereits zuvor auf den RHC-Segler in Wartestellung begeben hatten. Zunächst erkundete Jack (unsichtbar) den Pier. Insgesamt sahen wir zwei Wachen und einen Schuppen aus dem Licht schien.

Wir beschlossen, dass sich Jocelin und Jean schwimmend (und unsichtbar) auf die andere Seite des Piers begeben sollten, wir anderen würden 5 Minuten warten. Dann schlich sich Jack durch das Wasser an der ersten Wache vorbei in Lauerstellung. Louis und Charlotte spielten ein betrunkenes Paar zur Ablenkung der ersten Wache. Als diese versuchte, Alarm zu schlagen, wurde sie von Jocelin ausgeschaltet. Auch die zweite Wache wurde ausgeschaltet.

Nachdem wir den Schuppen umstellt hatten, gaben wir uns als RHC zu erkennen. Daraufhin kam es zu einem Kampf gegen insgesamt zehn Gegner. Als noch drei der Schmuggler übrig waren, und Louis sie aufforderte, sich zu ergeben, streckten sie ihre Waffen. Von den restlichen waren zwei ohnmächtig, der Rest wurde getötet. Im Schuppen beschlagnahmten wir alte Goldstücke (evtl. danoranisch) im Wert von 10.000gp und Bank/Kreditnoten von einer Bank in Nalaam (Crisillyir in einem Wert von ca. 150000gp.

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Der Hauself

An den nächsten Tagen versuchten die Ermittler weitere Hinweise zu finden. Doch sie waren zunächst nicht sehr erfolgreich. Als erstes versuchten sie etwas in der Polizeiwache zu erfahren, die das Mordopfer festgenommen hatte. Doch dies erwies sich als schwierig. Die normale Polizei war wenig bereit dem RHC zu helfen. Doch es entging den Ermittlern nicht, das ein Beamter wohl bereit war sein Salär etwas aufzupäppeln. So gelang es uns den merkwürdigen nach Öl und Blut stinkenden Mann zu entdecken, der sich als Officer Porter ausgegeben hatte. Doch leider war die anschließende Verfolgung nicht von Erfolg gekrönt. Der Mann konnte die Ermittler abhängen.
Doch es gab ja noch weitere Hinweise. Wieder war das Ziel nun etwas über das Ziel des Mordopfers herauszufinden. Auch hier sollte der RHC aktiv werden. Die Ermittler machten sich daran, den Mann zu finden, der der Hauself genannt wurde. Wie sich schnell herausstellte handelte es sich um einen Gnom, der unter diesem Namen als Magier und Schausteller auftrat. Er war verheiratet und seine Frau hatte einen Alchemistischen Laden, der wohl die Zutaten für den Drogencocktail verkauft hatte, den Das Mordopfer in der Botschaft verteilt hatte. Dies sah nach einer interessanten Spur aus.
Und so war es dann auch. Nach kurzem Geplänkel griff die Frau des Hauself uns an, doch das Team war besser als die Gnome erwartet hatten und so hatten wir bald, die Gnome überwältigt und nur wenig später zum Reden gebracht. So erfuhren wir von dem Treffpunkt für die Übergabe der Schmuggelware und welche Schiffe daran beteiligt waren. Wir machten uns auf den Weg dieses Lager der Familie auszukundschaften.

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Ein Fabrikbesitzer mit Gewissen

Nach dem ersten – meiner Einschätzung nach – recht erfolgreichen Ermittlungen unserer Ermittlungsgruppe, begab ich mich nach meinem freien Tag wieder ins Büro und wurde von den anderen auf den neuesten Stand gebracht. Dabei lernte ich unser neues Teammitglied kennen, Louis San dan Guerlin. Ein weiterer Danoraner im Team war nicht unbedingt meine erste Wahl, aber vielleicht wird es uns ja helfen, wo schon wieder Danor in den Fall verwickelt ist.
Wir versuchten nun die Informationen über das Opfer weiter zusammen zu tragen. Wir versuchten in Pine Island etwas über das Rauschgift in Erfahrung zu bringen, aber auch die dort ansässige Polizei benötigt Zeit für solche Ermittlungen. Sie vertrösteten uns auf den morgigen Tag. Ich hoffe sie halten Wort.
Dann besuchten wir noch die Wache, welche Nilasa Hume bei der Razzia gefangen genommen hatte. Die Akte war nicht sehr umfangreich und wir erfuhren die Namen, der beiden anderen Personen, die festgesetzt worden waren, Ford Sorghum und Travis Starter. Zwei sehr unterschiedliche Personen, die allerdings beide ihr Liedchen sangen, auch wenn Ford Sorghum eine etwas deutlichere Aufforderung benötigte. Unser Mordopfer gab mit einem bevorstehenden Schmuggel von magischen Wands an und prahlte mit ihren Kontakten in den Untergrund zu Gale. Außerdem erzählten sie, dass sie praktisch sofort wieder draußen war, weil kurz nach der Festnahme schon Heward Sechim auftauchte und die Kaution stellte. Es wurde Zeit diesen Mann einen Besuch abzustatten.
Der Mann war eine Überraschung. Zum einen schien er sich wirklich um seine Bediensteten zu kümmern, zum anderen erfuhren wir, dass er Nilasa Hume engagiert hatte, obwohl sein Onkel, ein berühmter Skyseer, ihm davon abgeraten hatte, weil sie Schwierigkeiten bedeuten würde. Erstaunlich war, dass er nur Gutes über das Opfer zu erzählen wusste. Sie schien die “gute Seele” der Fabrik gewesen zu sein. So lernten wir zumindest, dass die Frau sehr überzeugend gewesen war. Wie gemacht für eine Person, die Verhandlungen führen musste.

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halber Tatort
aus dem Tagebuch von Charlotte Wickham

Liebes Tagebuch,

habe lange nicht geschrieben, hatte sooooooo viel Papierkram, und das bei der unerträglichen Hitze, was für ein Sommer…
aber jetzt haben wir (mein RHC Team) unseren ersten Todesfall unter mysteriösen Umständen aufzuklären!
Ganz schön tricky, nicht nur, dass die arme Frau auf gräßliche Weise zu Tode gekommen ist, es ist auch noch aus diplomatischer Sicht kompliziert, weil sie auf dem Zaun der danoranischen Botschaft aufgespießt wurde, d.h. Danor und Risur sind je zur Hälfte für die Aufklärung zuständig.
Vor Ort haben Jack und Irene die Zeugen verhört, die das Geschehen von außerhalb der Botschaft verfolgt haben. Die Befragung ergab, dass das Opfer aus dem 4. Stock wohl gesprungen ist, fast geflogen, die Hände schützend vor’s Gesicht haltend, und leider genau auf dem Zaun gelandet ist. Jemand erschien an dem zersplitterten Fenster und hat wohl noch auf das Opfer geschossen.
Sie muss noch am Leben gewesen sein, die Zeugen meinen sie hat einem Mann mit Ziegenbärtchen was gegeben, und dann hat er ihr noch ein Medaillon vom Hals gerissen. Der Mann war gut gekleidet, kein Tiefling oder Gnom. Und die drei Männer, die sie vom Zaun gehoben haben, der Sicherheitschef, der Botschafter und noch jemand, haben sich heftig gestritten, aber die Zeugen haben nicht gehört, worüber. Als sie vom Zaun genommen wurde, war ihr Gesicht blutig.
(Lief wohl ganz gut, die “good-cop-bad-cop-Masche”, die Irene und Jack da abgezogen haben)
Währenddessen haben Louis und ich – achja, Louis San dan Guerlin, unser neuer Kollege, ör schprischt mit einö komische Akzänt –
uns innerhalb der Botschaft umgesehen. Der Sicherheitschef Julien LeBrix hat uns gleich abgefangen und erzählt, was aus seiner Sicht passiert ist. (Seine Sicht der Dinge…) Er sagte, das Opfer, Nilasa Youm, ist seit einiger Zeit mit einem der Mitarbeiter der Botschaft befreundet und hat gelegentlich Frühstück oder Kekse mitgebracht, so auch heute morgen. Alle haben sich auf die Kekse gestürzt, aber ihm sei dann aufgefallen, dass Nilasa verschwunden war. Als er sie suchte, habe er sie beim Klauen eines Fabergé-Ei erwischt, sie sei weggelaufen, er habe sie verfolgt und geschossen, sie am Bein getroffen, bis er seine Waffe nachgeladen hatte, wäre sie schon im Zaun gehangen.
Als ich den Geist von Nilasa kontaktierte, sagte sie mir, sie hätte wichtige Dokumente für Gale gestohlen.
(von wegen Fabergé-Ei, tz tz tz) Ihr Sprung aus dem Fenster ist schiefgegangen, weil die Flug-Magie nicht richtig funktioniert hat.
(ist unzuverlässig, wissen wir) Louis fand heraus, dass die Wunden zu den bisherigen Aussagen passen, aus der Schußwunde am Bein wurde allerdings schon die Patrone entfernt, (wozu?!) eine weitere Schußwunde im Rücken, Kratzer wie von Glassplittern in den Armen, Bauchwunden entsprechend der Zaunspitzen. Sie hatte ein Kautionsdokument bei sich, das von Heward Sechim unterschrieben ist.
Nachdem wir die Leiche inspizert hatten, sahen wir uns im 4. Stock das Büro des Konsuls und den Flur näher an. Es roch noch nach Schießpulver, das Schloß and der Tür des Büros sah zerkratzt aus, das Fenster war zersplittert (Scherben draußen) und der Sicherheitschef zeigte uns die Reihe Fabergé-Eier, von denen (angeblich) eins fehlte. Uns fiel noch auf, dass im Flur wohl ein Teppich fehlte. Auf unsere Frage hin, sagte LeBrix, dass der Teppich weggeräumt wurde, weil sich ein Blutfleck von der Schußwunde darauf befunden hätte.
Wieder unten beschlagnahmten wir erst mal die Kekse, die Leute schienen alle so euphorisch, die welche gegessen hatten…?!
Dann befragten wir noch den Freund der Toten, Bradon, er hatte Nilasa in der Thinking Man’s Tavern kennengelernt, sie waren seit einigen Wochen zusammen, und sie arbeitete bei Sechim Chemicals.
Zurück im Hauptquartier konnten wir (Louis und ich) die Leiche genauer untersuchen. Louis operierte die Patrone aus dem Rücken,
die war nicht magisch, aber sie war auch nicht danoranisch, eher als würde sie aus einer billigen Flintwaffe stammen. Der Sicherheitschef hat uns seine Waffe gezeigt, dass kann aber nicht die gewesen sein, mit der das Opfer beschossen wurde.
Außerdem stimmt der Eintrittswinkel von der Wunde im Bein nicht, wenn sie, wie behauptet, im Laufen beschossen wurde.
Beim Meditieren vor Ort hatte ich noch Spuren von Heilmagie entdeckt, die sich jetzt erklärten. Das Gesicht der Toten wies frisch verheilte Wunden auf, die von Krallen zu stammen schienen.
Derweil gingen Jack und Irene einer Spur nach, die vom Polizeirevier gemeldet wurde. Dort hatte sich der Kutscher Byron gemeldet,
mit der Aussage, er habe an diesem Tag einen gelehrt wirkenden Mann mit Ziegenbart und komischem Akzent (danoranisch womögl.) befördert, der blutige Hände hatte und ein Bündel unterm Arm trug. Er wußte das noch so genau, weil der Mann ihn um die Bezahlung geprellt hat, er hat sich zum Hostel Blue Birds House am westl. Rand von North Shore bringen lassen, vorgegeben, seinen Geldbeutel holen zu müssen, und sei dann verschwunden.
Von der Gale Task Force erfuhren wir, dass das Opfer vor Tagen bei einer Razzia zwecks Schmuggelware verhaftet und auf die Parity Lake Station gebracht wurde. (Vielleicht sollten wir da mal nachhaken)
Wir sind dann noch mal Nilasa’s Habseligkeiten durchgegangen:
+ Kautionszettel (unterschrieben von ihrem Chef Heward Sechim, ob der mit dem Skyseer verwandt ist?)
+ Quittungen u.a. über 2450 Goldstücke, unterzeichnet mit D.W.,
auf der Rückseite (andere Handschrift(!)) Silvo, Deorn Feltman, Family Wharf)
(die darauf bezeichneten Waren könnten auf Apotheker/Alchemisten deuten, Dram, kl. Volumeneinheiten,
Zutaten wohl für Fey-Pepper?, “the Family”?)
+ leeres Fläschchen (Rückstände lassen auf invisibility potion schließen, mit brackigem Wasser gebraut, wie es in Pine Island vorkommt)
(wo die Feen-Fans wohnen)
+ der beschlagnahmte Keks war mit Feypepper bestreut
Louis haben wir seinen Untersuchungen der Potion überlassen, wir anderen sind in die Thinking Man’s Tavern gegangen,
natürlich ausschließlich zu Recherche-Zwecken. ;-)
Meine Tante Barb hat sich zu uns gesellt, eine Anti-Establishment-Band hat aufgespielt und es gab ’ne Art Beben, aber eigentlich ist die Gegend geologisch sicher. Wir haben uns ein Rede/Befragungs-Duell mit ein paar Studenten, Mitgliedern einer Band, und Thames Grimsley (Gewerkschaftsführer) geliefert, es floß ’ne Menge Absinth (oh Du mein Kater!) aber wir haben rausbekommen, dass Nisala einen Studenten um Hilfe gebeten hat, Kontakt mit einem Monsignore Sippiano aus Crisillyiri aufzunehmen, bezügl. einer Lieferung magischer wands. Und so ziemlich jeder Professor läuft wohl mit Ziegenbart rum, das is grad voll “in”…

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Befreiung von Axis Island
Auszug aus Aktennotiz von Charlotte Wickham

… immer neue Gruppen von Angreifern stürmten in Richtung des Turms, in dem wir uns verschanzt hatten. Die Barrikaden wurden so schnell eingerissen, wie wir sie aufbauten. Da hatte Jack Jones eine zündende Idee, wir schütteten das Leuchtfeuer auf die nächste Welle Angreifer. In diesem Moment kam die risurische Flotte an, wir legten die Rebellen-Verkleidung ab und trafen Captain Smith zwecks Informations-Austausch.
Ein Bote kam und führte uns zu einer Baracke, die zu einer improvisierten Zelle umgebaut worden war, in der sich ca. 30 Gefangene aufhielten, davon ca. 12 Tieflinge. Den Bruder der Botschafterin konnten wir nicht unter den Leuten ausmachen. Skye unterhielt sich mit einem von ihnen, der der Anführer zu sein schien. Nach kurzer Verhandlung ließen wir die Gefangenen frei, sie gaben uns einen Plan für das Abwassersystem des Turms in der inneren Festung und einen Schlüssel für das Dach des Observatoriums.
Vom Hafen drangen Geschrei und Lärm wie von einer Explosion zu uns. Jack Jones begab sich auf das Dach und meldete kurz darauf, dass auf einem der Landungsschiffe ein Feuerball zu sehen sei, und eine menschliche Gestalt in Richtung Festung laufen würde. Wir beratschlagten, ob wir über das Dach oder das Kanalsystem in die innere Festung eindringen sollten. Es folgte eine weitere Explosion und wir sahen einen Feuerschein in der Nähe des Turms. Es schien sich um mächtige Fey-Magie zu handeln, Skye Temple erinnerte sich an eine Veteranen-Geschichte aus dem 1. Krieg, über einen Fey-Krieger mit flammendem Schwert, Asrabey genannt. Er versuchte eine Eladrin-Frau von Danoranern zu befreien. Also wäre er womöglich ein Verbündeter.
Da die Erde zu beben begann, und Eisennägel sich aus ihrer Verankerung lösten und durch die Luft sirrten, war Eile angesagt, also stiegen wir über den nächstgelegenen Kanaldeckel in die Kanalisation ein. Ein Gitter kann Sean LeMaire nicht aufhalten, und aus der Tiefe der Zisterne lässt Sky Temple mittels eines feather tokens einen Baum wachsen, den wir hinaufklettern, um die nächsthöhere Etage zu erreichen. Dort liegen eine Reihe toter Rebellen, von denen ich einen der noch herumschwebenden Geister frage, wo sich die Herzogin aufhält.
Auf die Antwort hin begeben wir uns Richtung Observatorium, wo wir auf eine stark verwundete Herzogin und zwei weitere Personen treffen. Es stellt sich heraus, dass es tatsächlich Asrabey ist, den Jack Jones draußen gesehen hat und er ist im Begriff, die Herzogin zu töten. Die dritte Person ist der Bruder der Botschafterin, dessen Verwicklung in die Geschichte nicht ganz klar ist. Asrabey besteht darauf, dass er nur auf Befehl des “unseen court” handeln würde, dessen Ziel es war, einen Krieg zwischen Risur und Danor zu vermeiden. Die Herzogin setzt dagegen, dass sie das Eintreffen einer düsteren Vision verhindern wollte, eben jener Vision, die ich der Zofe der Herzogin nach ihrem Ableben entlocken konnte. Skye Temple und Irene Watson können Asrabey überzeugen, dass er die Herzogin einem ordentlichen Gericht überlassen sollte, anstatt unüberlegt zu handeln. Er verschwindet in einer Rauchwolke. Wir fesseln die Herzogin und den Wissenschaftler und beschlagnahmen Sternkarten, die Aufschluss über die Forschungsarbeit geben könnten, die hier vorgenommen wurde.
Wir übergeben die Herzogin an den Hauptmann, die Flotte zieht ab, und wir halten die Stellung, um die Insel offiziell wieder an Danor zurückzugeben. Als die Botschafterin landet,
ist sie erfreut ihren Bruder wiederzusehen, dankt uns für unseren Einsatz und verkündet ihre Verlobung mit dem König.

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"DU GEHST JETZT REIN!"
Irene Watson sagt wo es lang geht

Nachdem wir uns von dem Schock des Verlustes der anderen Agenten erholt hatten, machten wir uns auf den Weg unsere Aufgabe zu Ende zu führen. Zunächst schlichen wir durch die unter Wasser stehenden Höhlen, die irgendwie nicht völlig natürlich wirkten. Doch wir waren zu sehr auf unsere Aufgabe fixiert, als dass wir uns damit weiter beschäftigten wollten oder konnten.
Am Ende der Höhlen gelang es uns tatsächlich in eine Ausgrabungsstätte zu gelangen. Hier fanden wir tatsächlich noch einen danoranischen Minenarbeiter mit zwei seltsamen Begleitern. Einen wenig stofflichen Schatten und einen dafür ein umso massiveres Steinelementar. Mit Glück und Geschick gelang es uns den Mann zu überzeugen, dass wir im Sinne von Danor handelten, auch wenn wir aus Risur kamen. So zeigte er uns den Weg hinaus aus der Ausgrabungsstätte und wir machten uns auf den Weg, auch wenn es reizvoll war, den seltsamen Stein zu untersuchen, der dort freigelegt worden war.
Noch einmal wies ich auf meine unangenehmen Erfahrungen bei meinem ersten Aufenthalt auf der Insel hin und dann machten wir uns auf den Weg.
Tatsächlich erlebten wir diese seltsame Verquickung zweier Welten und Jean Lemaire wurde während dieser Zeit in einen Kampf mit einem Frosch von gar abstruser Farbe gezogen, aber nichtsdestotrotz konnten wir in die Nähe des Stützpunktes gelangen, ohne von den Truppen der Duchess Ethelyn of Shale entdeckt zu werden.
Wir entschlossen uns mit dem dafür vorgesehnen Zauber in die Festung einzudringen und dann möglichst ungesehen zum Seetor zu kommen. Der erste Teil gelang unproblematisch und auch der zweite Teil gelang unsDank Irene Watson mit Bravour. Immer wenn es notwendig wurde, konnte sie die Wachen davon überzeugen, einen anderen Weg zu gehen. Dies ganze ging soweit, dass wir sogar die Wache am Tor davon überzeugen konnten, dass wir die Wachablösung waren und diese uns das Feld überliessen.
Jocelyne Lemaire und Jack “The Hand” Jones öffneten das Tor, während Charlotte Wickham die Rakete, die als Signal für die Flotte diente zündete. Wir andern verbarikadierten die Zugänge zum Turm und Tor und machten uns bereit für den Angriff, der nun folgte. Zehn Minuten mussten wir aushalten und ich wollte zu Beginn nicht darauf wetten, dass uns dies gelang..

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Irene Watson, RHC, mentale Notiz.

E(Infiltration (t0)) < 0 => E(Infiltration (tn)) > 0 ?
Die Infiltration ist bereits im ersten Schritt (Erreichen der unterirdischen Wasserhöhlen) von einem Schicksalsschlag getroffen worden, so dass das gesamte Unternehmen zu scheitern droht: das Team aus Shale, das unserem Team vorausgeschwommen ist, ist in einen unterirdischen Felsensturz geraten. Nur Burton konnten wir – schwer verletzt – unter den Felsen hervorziehen. Die anderen scheinen wohl tot zu sein. Trotzdem haben wir entschieden, alleine weiterzumachen und die Infiltration trotz aller Widrigkeiten trotzdem zu versuchen.

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Irene Watson RHC, persönliches Tagebuch, Eintrag 363.

Unser erster Auslandseinsatz: wir sollen mit einem Schiff Richtung Norden fahren, auf halbem Wege ein RHC-Team aus Shale treffen, und gemeinsam versuchen, die Festung auf der Insel Axis zu nehmen. Die Axis-Insel, die seit dem letzten Krieg zu Danor gehört, ist von einer Gruppe risurischer Verschwörer überfallen worden, um so einen Krieg mit Donar zu provozieren. Unsere Aufgabe ist es, dies zu verhindern, indem wir in die Festung an der Nordseite der Insel eindringen und ein Leuchtfeuer entzünden, um einer Hauptgruppe aus Risur den Angriff und die Rückeroberung der Insel zu ermöglichen.
Wertvolle Tipps kamen dabei von Lea Schijar, der damoranischen Botschafterin, die uns in einen privaten Nebengespräch bat, ihren Bruder Nathan, der sich als Astronomer auf Axis befindet, zu verschonen und möglichst zu retten. Als Erkennungszeichen soll ihm unser Wissen über sein erstes Haustier gelten.

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